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Betrachtung, Standpunkt

1. Jahreshauptversammlung von pro-Hun.de

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Am Sonntag den 17. Januar 2016 trafen sich erstmalig die Mitglieder des neugegründeten Berufsverbands professioneller Hundetrainer – „pro Hunde“ zur Jahreshauptversammlung.

Die noch junge Organisation ist der einzige Berufsverband in Deutschland für Dienstleister an Mensch und Hund. Ob sich die Dazugehörigen oder die, die noch beitreten wollen, nun als Hundetrainer, Hunde Erziehungsberater oder Coaches bezeichnen, spielt hier keine Rolle. Gleichermaßen unwichtig ist dem Verband die Frage der Methodik der Mitglieder – vorausgesetzt, sie ist tierschutzkonform.

Die erste Vorstellungsrunde war für jeden der Teilnehmer ein spannendes Erlebnis. Die meisten kennen sich bereits aus einer Facebook Gruppe, in der sich Personen zusammentaten, die sich gegen die willkürliche Umsetzung der Zulassung nach Paragraph 11, 1, 8f des Tierschutzgesetzes zur Wehr setzen. Aus dieser Gruppe heraus taten sich Personen zusammen, die mehr wollten und wollen, als sich »nur« in einer lockeren Gemeinschaft zu organisieren, woraus letztendlich der Berufsverband pro-Hunde entstand.

Ein hochengagierter Zusammenschluss mit zahlreichen Ideen, u.a. wie das unsägliche Thema der Zulassungspflicht endgültig beendet werden kann. Doch sie haben noch viel mehr in petto.

Derzeit unterliegt die Arbeit von Hundetrainern keiner staatlichen Ausbildung (ich möchte hier kurz einschieben, dass ich die Bezeichnung »Trainer« nicht befürworte, jedoch alltagssprachlich ist).

Dennoch, es gibt einige private Institute, die sich seit vielen Jahren mit der Ausbildung dieser Personen beschäftigen und fraglos fachlich kompetente Absolventen hervorbringen. Die Branchen-Neulinge erleben ihren Berufsstart jedoch bis dato gänzlich auf sich gestellt ohne berufsständische Begleitung. Überhaupt war es bisher offenbar undenkbar, sich konzeptionsfrei zu organisieren. Bisherige, längst am Markt etablierte Organisationen geben definierte Aufnahmebedingungen vor, wodurch die Trainerschaft sich in unterschiedliche Lager spaltet.

So gesehen hat das Tohuwabohu um den §11 durchaus einen Vorteil. Endlich setzen sich befähigte Menschen an einen Tisch, wälzen Ideen, kreieren Wege, helfen einander, diskutieren, schmieden Pläne und tauschen Gedanken aus. Die JHV war gefüllt von visionären Überlegungen, deren Umsetzung sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nimmt. Doch jedes Mitglied darf sich schon heute auf die Ergebnisse freuen.

In der Gemeinschaft ist bereits jetzt eine Deckungsgleichheit zu erkennen. Zu vergebene Aufgaben, teilweise zeitaufwendig und womöglich auch undankbar, wurden zügig verteilt. Jedem Teilnehmer ist klar, dass Großes nur erreicht werden kann, wenn alle den Strick in die gleiche Richtung ziehen.

Der Vorstand ist unschlagbar fleißig, tolerant, flexibel und gespickt mit besonderen Fähigkeiten. Ein Grund, warum sämtliche Fragen der Teilnehmer zum Verband, beantwortet werden konnten. Gleichgültig ob sie rechtlichen, organisatorischen oder finanziellen Ursprungs waren.

Eine herzliche Atmosphäre füllte den Raum, obwohl sich die meisten Teilnehmer zuvor noch nicht gesehen hatten. Es wirkte, als seien sie bereits seit vielen Jahren befreundet. Für mich war es wundervoll zu spüren, wie viel positive Energie in jedem steckt. So gelang es hier und da, den vom „Kampf“ gegen die Ämter Geplagten, einen gehörigen Schub davon mit auf ihre Heimreise zu geben.

Es war auf jeden Fall die Reise wert. Als Mitglied des Verbandes wird man zukünftig Privilegien genießen können, die es ohne diese Organisation niemals geben wird. Ich bin froh dabei sein zu dürfen und freue mich auf alles, was wir gemeinsam erreichen werden.

Wer sich ebenfalls zu den Mitgliedern zählen möchte, schaut am besten auf die Internetseite von „pro Hunde“ (www.pro-hun.de).

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